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Eisenmangel und Blutspender

Eisenmangel contra Blutspende?

Grundsätzlich gilt: Durch Blutspenden werden Menschenleben gerettet.
Vielleicht haben auch Sie sich deshalb entschlossen, für andere Menschen Blut zu spenden oder für sich selbst Blutreserven zurückzulegen. Dabei ist die Blutentnahme selbst ausgesprochen risikoarm; allerdings wird durch die Blutspende häufig ein Eisenmangel hervorgerufen. Doch dieses Problem kann gelöst werden.

Beim Blutspenden gehen große Mengen an Eisen verloren: etwa 250 mg Eisen pro Standardblutspende von 500 ml Blut. Für gesunde Gelegenheitsspender, die nicht zu den typischen Eisenmangel-Risikogruppen gehören, stellt dies normalerweise kein wesentliches  Risiko für Eisenmangel dar. Allerdings haben die sog. ‚Dauerblutspender‘, bei denen die maximal mögliche jährliche Blutentnahmemenge von 3000 ml bei Männern und 2000 ml bei Frauen angestrebt werden, einen erheblichen Eisenverlust. Dieser kann - insbesondere bei Frauen mit normaler bis starker Menstruation - zu einer Verdopplung des täglichen Eisen-Bedarfs führen, der über die tägliche Nahrung kaum gedeckt werden kann.

Entsprechend sind Dauerblutspender in der Regel Personen mit einem latenten, sprich einem zwar vorhandenen, aber noch nicht erkennbaren Eisenmangel.

Blutspende verbunden mit Eisenmangel-Prophylaxe?

Um den Eisenstatus der Spender zu verbessern, wird deshalb immer wieder gefordert, die Blutspende mit einer verträglichen Eisenmangel-Prophylaxe zu verbinden.
Bislang noch ohne Erfolg - wahrscheinlich, weil man dann die Blutspender entsprechend zu Eisenmangelpatienten umdefinieren müsste. Dies ließe befürchten, dass ein Teil der so dringend benötigten Spender abgeschreckt werden würde.1

Ursachenabklärung auch bei wegen Eisenmangel gesperrten Blutspendern

Bei Blutspendern, die wegen einer Eisenmangel Anämie für weitere Blutspenden gesperrt werden, ist man geneigt, die Eisenverluste durch den offensichtlichen Blutverlust plausibel anzuerkennen. Häufig wird bei dieser Personengruppe von einer weiteren Ursachenabklärung abgesehen, so dass z.B. versteckte Blutungsquellen damit unentdeckt bleiben könnten.

Gerade deshalb sollten alle Blutspender regelmäßig ihren Eisenstatus überprüfen lassen und bei (durch den Arzt nachgewiesenem) Eisenmangel mit oralem Eisen therapiert werden. Dies gilt insbesondere für Risikogruppen, wie menstruierende Frauen, oder auch dann, wenn weitere plausible Gründe für die Entwicklung eines Eisenmangels vorliegen.1

Eisenmangel und Blutspender
  1. Nielsen P. Diagnostik und Therapie von Eisenmangel mit und ohne Anämie. 1. Aufl. 2009; UNI-MED Verlag AG Bremen
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