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Eisenmangel und Sportler

Bestleistungen nur mit ausgewogenem Eisenstatus

Höher, schneller, weiter – das ist das Motto der Profisportler, aber auch viele Hobbysportler wollen ständig leistungsfähiger werden. Egal ob Marathonläufer oder begeisterter Fußballer: Wer Bestleistungen erbringen will, sollte auf seinen Körper achten. Viele Sportler halten deshalb strikte Ernährungsprogramme ein, was aber nicht in jedem Fall auf einen ausgewogenen, eisenreichen Speisenplan hinauslaufen muss. So kann ein Mangel an Eisen so manchen Sportler z.B. durch körperliche Leistungseinbußen frustieren.

Eisenmangel im Sport - Wer ist besonders gefährdet?

Grundsätzlich gilt: Intensives Training kann das Blutvolumen um 10-20% erhöhen, so dass die Biomarker/Grenzwerte für Eisenmangel etwa um 10% tiefer als normalerweise anzusetzen sind. Ein Phänomen, das auch als „Verdünnungsanämie“ bezeichnet wird.

Generell besteht bei Sportlern allerdings  ein erhöhtes Risiko, einen tatsächlichen Mangel am Spurenelement Eisen zu entwickeln als bei Nicht-Sportlern.

Folgende Sportler-Typen sind dabei aufgrund verschiedener Ursachen besonders veranlagt:1

Achtung: Sportlerinnen haben oft ein mehr als doppelt so großes Eisenmangelrisiko wie männliche Sportler. Zu all den oben genannten potentiellen Faktoren, die an der Entwicklung eines Eisenmangels beteiligt sind, haben Frauen im Normalfall eine Menstruationsblutung – die häufigste Ursache für Eisenmangel bei Frauen.

Eisenmangel und Sportler

Eisenverluste beim Intensiv-Sport: Mikro-Blutungen

Was viele Sportbegeisterte nicht wissen: Die Eisenverluste über Schweiß und Urin sind eher gering. Auf der Verlustseite sind es vielmehr sog. Mikro-Blutungen im Körper, die eine Entwicklung eines Eisenmangels bei Sportlern begünstigen. Wer lange Strecken auf hartem Grund läuft, kann damit die kleinen Blutgefäße im Fußbereich verletzen.
Gelegentlich lässt sich bei Läufern nach Wettbewerben auch Blut im Stuhl finden, verursacht durch sogenannte Sicker-Blutungen. Diese können z.B. durch eine beschädigte Magen-Darm-Schleimhaut aufgrund eines Magengeschwürs, z.B. der sogenannten Stress-Gastritis, oder auch aufgrund der Pendelbewegungen beim Laufen entstehen.

Nehmen Sie es sportlich und gehen zum Arzt

Insbesondere als Intensivsportler gehören Sie zu den Personengruppen mit erhöhtem Eisenmangelrisiko. Die Erhebung des persönlichen Eisenstatus sowie bei festgestelltem Eisenmangel die Ursachenabklärung und eine ggf. darauf abgestimmte Therapie bedarf jedoch unbedingt Rücksprache mit dem Arzt.

Nicht nur für Sportler gilt: Eine komplette Eisenspeicherentleerung, die sog. Eisenmangel-Anämie ist absolut behandlungsbedürftig und Grund für die erstattungsfähige Verordnung von hochdosierten Eisenpräparaten.
Außerhalb der erstattungsfähigen Verordnung – also im Bereich der Speichereisenauffüllung – könnten für Sportler niedriger dosierte Eisenpräparate ggf. in Kombination mit anderen Mikronährstoffen Sinn machen. Zu beachten ist dabei, dass die totale Eisendosis, z.B. aus Sporternährungsprodukten und Nahrungsergänzungen, in der Eisenbilanz berücksichtigt wird. Eine Überdosierung muss vermieden werden – daher sollte man auch hier immer einen Arzt um Empfehlungen zur Dosis und Therapiedauer fragen. Denn viel wichtiger als eine hohe Dosis ist die regelmäßige (tägliche) Einnahme der richtigen Dosis.

Generell sollte sich jeder, der regelmäßig seine Ausdauer trainiert, möglichst sportmedizinisch beraten lassen und den persönlichen Trainings- und Ernährungsplan auf mögliche Schwachstellen überprüfen.

  1. Nielsen P. Diagnostik und Therapie von Eisenmangel mit und ohne Anämie. 1. Aufl. 2009; UNI-MED Verlag AG Bremen
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