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Eiseninfusionen

Parenterale-Eisentherapie

Eisen kann auch parenteral – also direkt ins Blut – verabreicht werden. Dabei wird das Eisen in der Regel intravenös verabreicht (auch: i.v. Infusion). Die sogenannte intramuskuläre Gabe von Eisen (auch: i.m. Spritze) wird aufgrund möglicher schwerer Nebenwirkungen mittlerweile als nicht mehr medizinisch vertretbar angesehen.10

Normalerweise ist die parenterale (intravenöse) Therapie auf spezielle Fälle beschränkt:

Eine parenterale Eisentherapie kann dann angewendet werden, wenn die orale Eisentherapie nicht oder nicht ausreichend wirksam ist, z.B.9

  • bei Unverträglichkeiten der oralen Therapie, die auch nicht durch einen Wechsel des oralen Präparates behoben werden können oder
  • bei Patienten mit Eisenaufnahmestörungen wie z.B. bei der chronisch-entzündlichen Darmerkrankung Colitis ulcerosa oder
  • bei bestimmten Patienten mit Nierenschäden (z.B. Dialyse-Patienten) und Tumoren.

 

Eiseninfusionen

Bei einer parenteralen Eisengabe ist der Arzt gehalten - insbesondere aufgrund des Risikos allergischer Reaktionen bis hin zum allergischen Schock  - z.B. die Patienten ausführlich über das Risiko einer parenteralen Eisentherapie zu informieren, Vorkehrungen für den Notfall zu treffen und auch eine Überwachung der Patienten bis eine halbe Stunde nach Verabreichung des Eisens zu gewährleisten.

Die modernen Präparate zur parenteralen Eisengabe  sind zwar gegenüber den früher eingesetzten Präparaten wegen geringerer Nebenwirkungen vorzuziehen, dennoch können auch bei den neueren Präparaten Nebenwirkungen oder – bei nicht exakter Dosierung - Eisenüberladungen auftreten.1, 10

Lesen Sie hier mehr zur leitliniengerechten oralen und parenteralen Eisenmangeltherapie und besprechen Sie mit Ihrem Arzt Notwendigkeit, Nutzen und Risiko sowie mögliche Abläufe im Falle einer parenteralen Eisentherapie.

  1. Nielsen P. Diagnostik und Therapie von Eisenmangel mit und ohne Anämie. 1. Aufl. 2009; UNI-MED Verlag AG Bremen
  2. DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie e.V., Eisenmangel und Eisenmangelanämie, www.dgho-onkopedia.de, Abruf am: 18.08.2014
  3. Bayer W, Schmidt K. Eisenmangel und Anämien - ein globales Problem. E&M 2013; 28: 157-62
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