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Körperliche Leistungseinbußen  / Kurzatmigkeit

Eisen – wichtig für die Fitness

Wenn als Folge eines Eisenmangels der Hämoglobin-Wert sinkt und sich eine Eisenmangel-Anämie entwickelt, wird im Körper weniger Sauerstoff transportiert. Unter anderem verschlechtert sich so auch die Sauerstoffversorgung der Muskeln. Das zeigen zum Beispiel wissenschaftliche Studien unter körperlicher Belastung: je weniger Hämoglobin im Blut ist, desto höher die Herzfrequenz und desto stärker die Milchsäurebildung aufgrund „anaerober“ (d.h. ohne Sauerstoff) körperlicher Arbeit.1

Leistungseinbußen und insbesondere Kurzatmigkeit unter Eisenmangel sind gerade für viele chronisch Kranke ein großes Problem, so z.B. bei der sogenannten chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (englisch abgekürzt: COPD), die man landläufig unter dem Begriff ‚Raucherhusten’ kennt. Hier wie auch bei vielen anderen chronischen Krankheiten ist die Suche nach einem Eisenmangel nicht immer im Fokus und dieser wird deshalb häufig nicht diagnostiziert. Gleichwohl ist die Behebung eines Eisenmangels bei vielen Grunderkrankungen als wichtiger Faktor für die Verbesserung der Lebensqualität und der Prognose anerkannt.

Die ‚zentrale‘ Funktion des Eisens beschränkt sich aber keineswegs „nur“ auf die Aufnahme und Abgabe von Sauerstoff. Das Spurenelement wird außerdem bei der Umwandlung von Energieträgern - wie z.B. von Zucker in Bewegungs-Energie - benötigt. Nur im Beisein von Eisen entsteht das sog. ATP (Adenosintriphosphat), das als universeller Energieträger alle Energie liefernden Prozesse bedient und steuert. Das bedeutet, auch jeder Energie-Umsatz im Körper ist direkt an das Eisen gekoppelt.1

Es überrascht daher wenig, dass auch schon ein leichter Eisenmangel - nicht erst eine Eisenmangel-Anämie - die körperliche Leistungsfähigkeit zum Beispiel im Sinne von allgemeiner Müdigkeit und/oder Konzentrationsschwäche. beeinträchtigen kann.

Körperliche Leistungseinbußen und Kurzatmigkeit

Körperliche Leistungseinbußen und Sport

Die sogenannte Sport-Anämie ist ein bekanntes Phänomen im Leistungssport. Man hat festgestellt, dass die Eisen-Werte bei intensivem Training bis zu 10% niedriger liegen als die Normalwerte. Nicht immer handelt es sich dabei um ein Eisendefizit, sondern um eine sog. "Verdünnungsanämie". Diese erklärt sich aus einer natürlichen Zunahme der Blutflüssigkeit durch die regelmäßige körperliche Belastung. Allerdings sind bei Sportlern häufiger auch Eisenmangelzustände aufgrund eines erhöhten Eisenbedarfs festzustellen, die zu unerwünschten Leistungseinbußen führen können.1

  1. Nielsen P. Diagnostik und Therapie von Eisenmangel mit und ohne Anämie. 1. Aufl. 2009; UNI-MED Verlag AG Bremen
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